Erklärung der Abkürzungen:                                                                                                                                    

fam - familiärer Ausdruck

j-d - jemand

j-m - jemandem

j-n - jemanden

j-s - jemandes

z.B. - zum Beispiel


ZÄHLEN

- auf j-n zählen können
Mit j-m rechnen können:
Sage mir, wenn du meine Hilfe brauchst. Auf mich kannst du zählen.

 
ZAHN

- sich an etwas die Zähne ausbeißen
Mit etwas, einem Problem nicht fertig werden:
Bei ihm wirst du kaum etwas erreichen. An seiner Hartnäckigkeit hat sich schon mancher die Zähne ausgebissen.

 
- j-m auf den Zahn fühlen
J-n ausforschen, j-n gründlich prüfen:
Der Personalchef fühlte jedem Bewerber erst einmal auf den Zahn, bevor er sich für den geeignetsten entschied.


- j-m die Zähne zeigen

Sich widersetzen, j-m drohen:
Du brauchst ihm nur die Zähne zu zeigen, und er wird nicht mehr so unverschämte Forderungen stellen.

 
- die Zähne zusammenbeißen
Schmerzen aushalten:
Mein Gott! Beiß doch ein bißchen die Zähne zusammen. Eine Spritze tut doch nicht weh.


- das ist nur für den hohlen Zahn
Das ist nur sehr wenig zu essen oder zu trinken:
Was wir zu essen bekamen, war wirklich für den hohlen Zahn.


ZAPPELN

- j-n zappeln lassen
J-n warten lassen:
Sie ließ ihn noch ein bißchen zappeln, bevor sie ihr Ja- Wort gab.


ZART

- das zarte oder schwache Geschlecht
Siehe SCHWACH.


ZEHNTAUSEND

- die oberen Zehntausend
Die oberste Bevölkerungsschicht, die Reichen:
Das neue Steuergesetz erfaßt besonders das Einkommen der oberen Zehntausend

ZEITLICH

- das Zeitliche segnen
Sterben:
Trotz aller ärztlichen Bemühungen mußte er das Zeitliche segnen.


ZELT

- seine Zelte abbrechen
Einen Ort verlassen:
Wegen des schlechten Wetters brachen wir am Urlaubsort vorzeitig unsere Zelte ab und kehrten nach Hause zurück.


ZEUG

- sich für j-n (für etwas) ins Zeug legen
Sich für j-n (für etwas) einsetzen:
leh habe mich bei der Firma für ihn ins Zeug gelegt, damit er die Stellung bekommt.


- das Zeug zu etwas haben
Die Fähigkeit zu etwas haben:
Es ist schade, daß sein Vater ihn nicht studieren lassen kann. Er hätte das Zeug zu einem Chemiker.


ZIEHEN

- den kürzeren ziehen
Benachteiligt sein, unterliegen:
Fritz ist ein gerissener Bursche. Wenn du mit ihm Geschäfte machen willst, liehst zu bestimmt den kürzeren.


-sich aus der Klemme oder Patsche ziehen
sich aus einer unangenehmen Lage befreien:
Nach der schriftlichen Prüfung stand es schlecht um ihn, und nur durch ein paar geschickte Antworten im mündlichen Examen konnte er sich aus der  Klemme ziehen.


ZUG

- zum Zuge kommen
Seine Tätigkeit beginnen:
Unser Vertreter hätte zu dem Thema manch brauchbaren Vorschlag machen können, er kam aber nicht mehr zum Zuge, da sein Vorredner die Diskussion auf andere Punkte lenkte.


ZUKNÜPFEN

- zugeknöpft sein
zurückhaltendnd, verschlossen sein:
Er war sehr zugeknöpft und ging auf keinen meiner Vorschläge ein.

ZUNGE

- eine feine Zunge haben
Ein Feinschmecker sein:
Wenn ich einen wirklich guten Wein kaufen will, so frage ich meinen Onkel um Rat, denn er hat eine sehr feine Zunge.


- mit der Zunge anstoßen
Lispeln:
Als er noch ein kleiner Junge war, fanden es die Erwachsenen sehr amüsant, wenn er mit der Zunge anstieß. Jetzt ist er über diesen Sprachfehler sehr unglücklich.


- eine schwere Zunge haben
Im Sprechen unbeholfen sein; leicht betrunken sein:
Sobald er einige Gläser Bier getrunken hat, hat er eine schwere Zunge

 

- ich habe das Wort auf der Zunge oder mir liegt das Wort auf der Zunge
Nahe daran sein, das Wort auszusprechen:
Ich weiß, was du meinst. Ich habe das Wort auf der Zunge, kann es aber nicht sagen.


- sich auf die Zunge beißen
Den Wunsch unterdrücken, etwas zu sagen:
Ich war manchmal nahe daran, ihm meine Meinung zu sagen. Aber ich habe mir immer wieder auf die Zunge gebissen.


- das Zünglein an der Waage sein
Den Ausschlag geben:
Bei wichtigen Entscheidungen ist mitunter die Meinung des Schwächsten das Zünglein an der Waage.


 

 

 

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